Labor-Geschichten: das flüchtige Helium
Heute hat sich der andere Wissenschafter in meinem Labor mit verschwundenen Dingen herumärgern müssen: Zum Lecktesten der Plasmakammern verwendet man allgemein ein Massenspektrometer und Helium. Das Spektrometer wird an die Kammer angeschlossen, Helium wird von außen dagegengepustet, und wenn man etwas davon im Inneren der evakuierten Kammer nachweisen kann, weiß man, dass da noch ein Leck ist.
Nun braucht man für so einem Lecktest offensichtlicherweise Helium. Also haben wir immer eine zusätzliche Flasche gelagert, damit man nicht, wenn die gerade gebrauchte Flasche leer ist, auf die Ankunft der neuen warten muss. Wenn nun aber jemand anders die Ersatzflasche in der Zwischenzeit leert oder klaut und durch eine leere ersetzt, nützt das ganze Planen nichts, und man muss doch warten… Ja, so läuft das mit den lieben Kollegen hier manchmal…
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