DissBlog

Gedanken einer Doktorandin

1 Hz! Come on!

Die PhD-Comics haben mal wieder einen genialen Comic-Strip publiziert:

Ich betreue nebenbei auch den Praktikumsversuch, den wir für die Studenten der benachbarten Universität anbieten, mit. Manchmal fragt man sich bei der Lektüre der Ausarbeitungen zum Versuch da wirklich, ob die Leute überhaupt nachdenken, was sie so zusammenschreiben. Letztens haben welche die Debye-Länge (dieEntfernung, in der elektrische Felder in einem Plasma abgeschirmt werden) als eine Entfernung ausgerechnet, die von der Größenordnung des Abstands des Mondes zur Erde war.
Die Elektroden in unserer Plasmakammer haben einen Abstand von 3 cm. Dass dann die Abschirmung völlig unwichtig wäre, wenn sie wirklich so groß wäre wie errechnet, scheint den Stundenten nicht aufgefallen zu sein. Manchmal sollten die wirklich einfach ein bisschen ihren Kopf einschalten und nicht einfach alles abschreiben, was ihr Taschenrechnet ausspuckt.
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13. Februar 2008 - Posted by | Humor, Lehre, Universtität | , , , ,

1 Kommentar »

  1. Ich denke, das liegt am mangelnden Praxisbezug. In der Schule und im Studium wird meist nur geübt. Das ist die „graue Theorie“. Rechnen um des Rechnens will. Erst später lernt man die Ergebnisse abzuschätzen und ob das überhaupt hinkommen kann.

    Kommentar von Theophil Isegrim | 18. Februar 2008 | Antwort


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