DissBlog

Gedanken einer Doktorandin

Neuer Rechner :)

Ich bekomme einen neuen Computer. 🙂 Mein jetziger PC ist schon über drei Jahre alt und mit der großen Anzahl an Bildern, die ich auswerten muss, völlig überlastet.

Jetzt wurde für mich ein wirklich super Computer bestellt, ein Apple MacPro mit zwei 2.8 GHz Quad-Core Intel  Xeon Prozessoren, 16 GB RAM, zwei TByte Festplattenspeicher… Dann werde ich wohl auch von Windows auf MacOS umsteigen, mal sehen, ob ich damit klarkomme.

Der Rechner ist übrigens nicht nur für mich, sondern wird von vielen Mitgliedern unserer Gruppe genutzt werden, indem über das XGrid Rechenaufgaben auf viele Rechner verteilt werden. Trotzdem ein riesiger Fortschritt von meinem vorherigen Computer, jetzt sollte die Auswertung der Daten hoffentlich ein ganzes Stück schneller gehen (bzw. teilweise überhaupt erst funktionieren, im Moment geht das manchmal einfach nicht). Ich bin gespannt. 🙂

9. Mai 2008 Posted by | Dissertation | , , , | 2 Kommentare

Laborgeschichten: Wenn die Software die Daten löscht…

Letzte Woche war ich dann wieder im Labor. 🙂 Wir haben ein neues Datenerfassungssystem, mit dem wir die Daten unserer Hochgeschwindigkeitskamera für über 30 Minuten kontinuierlich aufnehmen können. Eigentlich eine super Sache – wenn es denn richtig funktionieren würde.

Die Software, die wir zur Steuerung dieses Systems verwenden, hat noch jede Menge Bugs. Ich habe es nun letzte Woche irgendwie geschafft, damit die Datei zu zerschießen, die speichert, wo welche Daten auf den vielen Festplatten gespeichert sind (bei unserem hohen Datenstrom müssen die Daten auf mehrere Festplatten verteilt geschrieben werden, ansonsten wäre das zu langsam). Leider waren auch die Daten eines anderen Doktoranden betroffen, der natürlich davon nicht sehr begeisert war.

Immerhin sind die Daten noch vorhanden, wir können sie nur nicht von den Festplatten auslesen. Der Support der Herstellerfirma hat uns erklärt, wie man diese Daten wieder importieren könnte, aber leider erscheinen die Kamerabilder dann nur halb und können auch nicht weiter aus der Software raus exportiert werden. Puh. Ich hoffe, es findet sich noch eine Lösung, ansonsten ist dann eine Woche Arbeit meines Kollegen umsonst gewesen. Blöder Mist…

Ansonsten habe ich noch ein paar zusätzliche Bugs in der Software gefunden und tatsächlich auch ein wenig Wissenschaft gemacht. Nächste Woche kommen dann hoffentlich wieder richtig schöne Versuche, die ich dann auch auswerten will.

27. April 2008 Posted by | Dissertation, Labor-Geschichten | , , | Hinterlasse einen Kommentar