DissBlog

Gedanken einer Doktorandin

Artikel schreiben

Der neue Artikel, an dem ich seit einer gefühlten Ewigkeit schreibe, macht nur langsam Fortschritte. Immer, wenn ich mich mit einem der Co-Autoren zusammensetze, entstehen neue Ideen, was noch unbedingt analysiert, ausprobiert und gemacht werden muss. Und das Problem ist: Das sind alles gute und sinnvolle Sachen…

Ich bin also am Analysieren, Auswerten und Tun, während fast alle anderen im Urlaub sind… Und dann muss ich irgendwann das ganze Zeugs, das ich dann zusammengesammelt habe, so zusammenkürzen, dass es auf die geplanten vier Seiten passt. Na ja, mein Prof meinte letztens, aus dem Stoff könne ich auch fünf Paper machen. Vielleicht gehen die nächsten vier dann ein bisschen schneller 😉

Nebenbei sind wir jetzt dabei, das Rack für den für nächstes Jahr geplanten Parabelflug aufzubauen, nachdem der Laborplatz endlich frei geworden ist. Nach der vielen Zeit beim Auswerten am Computer in den letzten Wochen war es schön, wieder einmal ein bisschen Laborluft zu atmen.

26. August 2008 Posted by | Dissertation | , , , | 1 Kommentar

Labor-Geschichten: Widerspruch

Meine Messungen, die ich mit einigen wiederaufgetauchten Sensoren durchführen konnte, verhalten sich nicht so, wie es sich für brave Messungen gehört… Ich habe erst ein paar Mal gemessen, dann die Sensoren vertauscht, nochmal gemessen – und etwas anderes herausbekommen. Pfui, Sensoren, so was gehört sich doch nicht! Das bedeutet viele zusätzliche Stunden Strafarbeit im Labor – nur leider nicht nur für die frechen Sensoren, sondern auch für mich…

25. Januar 2008 Posted by | Dissertation, Labor-Geschichten | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Labor-Geschichten: Wenn Dinge verschwinden

Ich habe mir vor einiger Zeit in unser Werkstatt einige Sensoren anfertigen lassen. Für die Kabel musste ich durch das halbe Institut laufen, um jemanden zu finden, der mir noch welche abgeben konnte. Dann noch den Schaltplan organisieren, mit den Leuten in der Werkstatt reden usw. usf. Das übliche halt, sicher ein guter Tag Arbeit.

Schließlich waren die Dinger fertig, ich pack sie mit ein wenig anderer Hardware getrennt in einen Karton – und das nächste Mal, als ich nachgeguckt habe, waren sie verschwunden, der Rest der Hardware jedoch noch da. Von den anderen aus meiner Gruppe, die auch alle ins Labor können, weiß keiner von was. Ich glaube, demnächst muss ich mir ein großes Schloss kaufen… *seufz*

21. Januar 2008 Posted by | Dissertation, Labor-Geschichten | , , | 1 Kommentar