DissBlog

Gedanken einer Doktorandin

Viel zu tun

Momentan habe ich viiiiel zu tun. Ich war auf zwei Konferenzen (mehr dazu vielleicht später), auf den Azoren und auf Kreta. Ich mag Konferenzen sehr, ich liebe es, in fremde Länder zu reisen, und auch Kollegen und eventuell sogar Konkurrenten zu treffen ist immer sehr spannend.

Aber es hält von der Arbeit ab… Zwei andere Projekte, die zwar etwas mit meiner Dissertation zu tun haben, aber eigentlich dafür nicht unbedingt nötig wären, sind ein Parabelflug, den wir momentan vorbereiten, und die nächste Mission auf der ISS. Beides sehr spannende, tolle, coole und begeisternde Vorhaben, bei denen ich mich unheimlich gerne beteilige und auf die ich mich sehr freue. Aber sie lenken nun einmal auch von der Doktorarbeit ab. Macht aber nichts, ich habe noch nicht einmal die zwei Jahre voll und somit noch genug Zeit für spannende Projekte. 🙂

Nebenbei betreue ich auch noch ab und an den Fortgeschrittenenpraktikumsversuch für die Studenten, wofür auch ein bisschen Zeit flöten geht. Und ich bin Co-Autorin in zwei anderen Papers von Kollegen, wofür ich auch noch ein wenig tun sollte.

Na ja, das macht alles Spaß und bringt viele Erfahrungen und Erkenntnisse, also alles läuft super, wenn auch hektisch im Moment.

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24. Juni 2008 Posted by | Dissertation, Wissenschaft | , , | Hinterlasse einen Kommentar

1 Hz! Come on!

Die PhD-Comics haben mal wieder einen genialen Comic-Strip publiziert:

Ich betreue nebenbei auch den Praktikumsversuch, den wir für die Studenten der benachbarten Universität anbieten, mit. Manchmal fragt man sich bei der Lektüre der Ausarbeitungen zum Versuch da wirklich, ob die Leute überhaupt nachdenken, was sie so zusammenschreiben. Letztens haben welche die Debye-Länge (dieEntfernung, in der elektrische Felder in einem Plasma abgeschirmt werden) als eine Entfernung ausgerechnet, die von der Größenordnung des Abstands des Mondes zur Erde war.
Die Elektroden in unserer Plasmakammer haben einen Abstand von 3 cm. Dass dann die Abschirmung völlig unwichtig wäre, wenn sie wirklich so groß wäre wie errechnet, scheint den Stundenten nicht aufgefallen zu sein. Manchmal sollten die wirklich einfach ein bisschen ihren Kopf einschalten und nicht einfach alles abschreiben, was ihr Taschenrechnet ausspuckt.

13. Februar 2008 Posted by | Humor, Lehre, Universtität | , , , , | 1 Kommentar