DissBlog

Gedanken einer Doktorandin

Labor-Geschichten: Fehlanzeige

Labor-Geschichten gibt es im Moment leider keine, da ich nicht ins Labor komme… Während meines Urlaubs haben meine Kollegen eine andere Plasmakammer in den Aufbau eingebaut (war abgesprochen), sind aber jetzt selbst so begeistert von ihren Versuchen, dass sie noch (laaange 😉 ) weitermachen wollen. Das heißt, ich kann nicht meine Experimente im Moment nicht fortführen… Irgendwann werden wir einen Plan aufstellen müssen, wer wann mit welchem Aufbau experimentieren darf, aber auch das zieht sich hin. *seufz*

In der Zwischenzeit helfe ich einem anderen Kollegen mit einem Paper, da werde ich dann immerhin Zweitautor. Auch nicht schlecht, aber für meine Diss wird das weniger relevant sein.

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12. April 2008 Posted by | Dissertation, Labor-Geschichten | , , | 1 Kommentar

… und back.

Bin aus dem Urlaub wieder da (*seufz*) und schon wieder mitten in der Arbeit.

Eine gute Neuigkeit: Das letzte Paper (das mit den vielen Änderungswünschen) ist publiziert. Jetzt muss es nur noch viel gelesen und zitiert werden. 🙂

Ansonsten zurück zur Arbeit, meine Messungen weiter auswerten. Demnächst stehen auch wieder Experimente im Labor an, darauf freue ich mich schon.

29. März 2008 Posted by | Dissertation | , , | 4 Kommentare

Und weg…

Unser Paper, das mit den zwei Seiten Referee-Fragen, ist akzeptiert wurden. 🙂 Jetzt warten wir nur noch auf die print proofs, die dann noch einmal korrekturgelesen werden müssen, und dann wird es veröffentlicht. Endlich, ich kann das Zeug im Moment nicht mehr sehen.

Auch auf anderer Front gute Nachrichten: Durch meine vielen wiederholten Temperaturmessungen haben ich endlich eine brauchbare Statistik und auch einen messbaren Unterschied der Temperaturen gefunden, der signifikant ist (d.h. auch durch die Fehlerbalken nicht erklärbar).

Genau der richtige Zeitpunkt für einen Urlaub also. 🙂 Ich bin drei Wochen nicht da, werde mich auch hier erst nach Ostern wieder zu Wort melden. Vermutlich der letzte Urlaub vor dem Endspurt der Dissertation, ein wenig Kraft und Ruhe tanken. Bis dann also.

29. Februar 2008 Posted by | Dissertation, In eigener Sache, Labor-Geschichten | , , , , | 2 Kommentare

Zwei Seiten Fragen…

Ich habe diese Woche endlich die Referee-Berichte zu meinem letzten Artikel bekommen. Der eine war perfekt, nur drei Sätze, darunter: „It [mein Artikel] will be of great help and will induce fruitfull worldwide research activity on this item.“ Na, wer hört das denn nicht gerne?

Das andere Gutachten war wesentlich länger. Zwar wird ebenfalls eine Veröffentlichung befürwortet (puh…), aber erst nach einer ausführlichen Überarbeitung. Der Autor hat genau zwei Seiten Fragen geschickt, die ich beantworten soll. Das meiste ist gut zu beantworten, eher Kleinigkeiten, aber es sind auch einige Dinge dabei, die noch richtig Arbeit brauchen.

Nach ein wenig Nachdenken bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass mir das zweite Gutachten viel besser gefällt als das erste. Der Referee hat sich sehr viel Mühe mit meinem Artikel gemacht, ihn wirklich ausführlich gelesen, und seine Anmerkungen sind sinnvoll und werden meine Arbeit besser machen. Und nachdem ich jetzt weiß, dass noch jemand Unabhängiges den Artikel wirklich sehr aufmerksam gelesen hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich später ein Fehler herausstellen wird, den ich dann aus Versehen publiziert habe, um einiges geringer geworden. Vielen Dank also, Referee 2. 🙂

8. Februar 2008 Posted by | Dissertation | , , , | 2 Kommentare

Paper-Review

Ich bin gerade zum ersten Mal gebeten worden, einen Fachartikel zu reviewen. Die meisten wissenschaftlichen Artikel werden von Fachleuten begutachtet, normalerweise entweder von einer oder zwei Personen. Nur wenn diese Fachleute, die für die Autoren anonym bleiben, keine gravierenden Fehler finden, werden die Artikel dann auch publiziert.

Mich freut es natürlich, dass ich den Artikel bewerten soll, denn dies heißt, dass ich in der Fachwelt dabei bin, mir einen Namen zu erarbeiten. Und das beste ist: Ich habe auch Ahnung von dem Thema und denke, dass ich durchaus in der Lage bin, mir ein qualifiziertes Urteil zu bilden. 🙂

PS: Bei meinem eigenen Artikel, den ich im Dezember bei der Zeitschrift eingereicht habe, warte ich noch immer auf die Reviews.

30. Januar 2008 Posted by | Wissenschaft | , , , | Hinterlasse einen Kommentar